Info : Modeschmuck - Richtig kombinieren & Wissenswertes und mehr... /akt. 02.12.2009
11.09.2009 20:03 (756 x gelesen)
Modeschmuck richtig kombinieren und: Was ist unter Modeschmuck zu verstehen, wie definiert sich Modeschmuck...
Modeschmuck richtig kombinieren: Bitte lesen Sie dazu die ausführlichen Tipps in unseren FAQ, die Sie über Klick hier direkt erreichen.
Was ist unter „Modeschmuck“ zu verstehen? Von Seiten des verwendeten Materials betrachten, ist Modeschmuck im Wesentlichen Schmuck der aus nicht aus „edlen“ Stoffen/Materialien hergestellt wurde.
Nun klingt diese Definition insbesondere dann ein wenig despektierlich, wenn es sich ausgerechnet um unseren Lieblingsschmuck handelt, der nicht nur einfach toll aussieht, sonder sogar einen sehr wertigen Eindruck hinterlässt, auch wenn weder Gold noch Silber oder gar Platin verarbeitet worden ist.
Ein Blick auf die vielfältigen Kombinations- und Verarbeitungsmöglichkeiten, die heute in der Herstellung von Modeschmuck möglich sind, rückt die Definition von Modeschmuck schnell in ein ganz anderes, wertgeschätztes Bild.
In der Herstellung von Modeschmuck werden heute verschiedenste Kunststoffe, Metalle, Kristall- wie Farbgläser eingesetzt und zunächst zu sogenannten “Rohkomponenten / Rohlingen“ geformt. In der Folge werden diese Rohlinge in der Oberflächenbearbeitung versilbert, vergoldet, mattiert, irisiert oder last not least coloriert.
Nächster und nicht selten arbeitsintensivster, aufwändigster Arbeitsgang: Die Verarbeitung der Rohkomponenten zu fertigen Modeschmuckstücken. Die Kombination verschiedenster Rohstoffe bzw. Rohkomponenten sowie unterschiedlicher Farben, Formen und Oberflächenbeschaffenheiten ergibt ein sehr breites Produktspektrum. Was mit einer der wesentlichen Gründe –neben des, angesichts der raschen Wechsel in Sachen Aktualität wichtigen, günstigen Preisniveaus sowie der modischen Vielseitigkeit- dafür ist, dass Modeschmuck heute quer durch alle Alters- und Gesellschaftsschichten sehr beliebt ist.
Entwicklung / Geschichte des Modeschmucks Allgemein gilt das Ende des 19. Jahrhunderts als Anfangszeit des Modeschmucks. In diesem Zeitraum entstanden die ersten Betriebe, die Schmuck praktisch als Massenware herstellten. Basis bzw. auslösende Faktoren für diese Entwicklung waren u. a. die in dieser Zeit in Amerika sowie in der Folge in den Europäischen Metropolen entstehenden Modezeitschriften (der US-Titel „Harper´s Bazar erschien z. B. bereits Ende der 1860er Jahre, die Pariser Vogue Anfang der 1890er Jahre), wie auch die sich zu einer wirtschaftlichen Größe entwickelnde Haute Couture. Maßgeblich diese Entwicklungen wiesen den Weg in eine industrielle Modeschmuck-produktion, inklusive wichtiger Zentren dieser neuen Industrie. Wie z. B. in Deutschland in Pforzheim, Schwäbisch-Gmünd, Hanau und Idar-Oberstein oder im Gablonz im heutigen Tschechien.
Die Entstehung noch heute berühmter Modehäuser ist seit Anfang des 20. Jahrhunderts ein weiterer Impuls in der Geschichte des Modeschmucks. Ein weiteres Mal ist hier Coco Chanel zu nennen, als deren Verdienst es zu sehen ist dass Sie wohl als Erste Modeschmuck als festes, gestalterisches Element in ihren Schöpfungen einsetzte.
Heute umfasst der Begriff „Modeschmuck“ ein nahezu unüberschaubares Spektrum mit einer Produktvielfalt, die dem Verbraucher einerseits eine immense Angebotsvielfalt bietet – andererseits aber durch eine Flut unterschiedlichster Designs, Qualitäten und Preisregionen die Qual der Wahl erzeugt.


